Willkommen bei der Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V.

Übersicht Termine 2019

 

06.10.2019 –   9:00 Uhr – Herbstwanderung

29.11.2019 – 20:00 Uhr – Weihnachtsfeier

06.12.2019 – 17:00 Uhr – Nikolausumzug

28.12.2019 – 11:00 Uhr – Wanderung „Zwischen den Jahren“

 

  

Ausflug am 14.9.2019 in die Fuldaauen bei Bebra

21 Teilnehmer, darunter 2 Kinder verbrachten einen wunderschönen Tag beim Ausflug der Natur- und Vogelschutzgruppe Usenboen e, V. und den Männergesangverein Liederkranz Usenborn.

 

Der Ausflug führte uns zum Naturschutzgebiet Fuldaauen bei Bebra, anschließend ging die Fahrt weiter nach Schlitz, wo wir eine Stadtführung stattfand. Zum Abschluss kehrten wir in der Gaststätte Jöckel in Nieder Moos ein.

 

Tagesablauf:      08:00 Uhr  Abfahrt Usenborn, Treffpunkt Bushaltestelle

10:00 Uhr  Ankunft Fuldaauen bei Bebra mit anschließendem Frühstück

11:00 Uhr  geführte Wanderung (ca. 3 Stunden)

14:00 Uhr  Weiterfahrt nach Schlitz 

15:00 Uhr  Kulinarische Stadtführung (ca. 1 ½ Std.)

17:30 Uhr  Abfahrt in Richtung Nieder Moos

18:15 /18:30  Gaststätte Jöckel Abschluss   

        

 

Jugend- und Kindergruppe

Die Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V. möchte wieder eine Jugendgruppe ins Leben rufen, um den Kindern die Natur näher zu bringen.

 

Wir treffen uns jeden dritten Freitag im Monat um 16 Uhr am Vereinsheim Vogelnest (Ortsausgang Richtung Hirzenhain) Jugendgruppenleiterin ist Judith Eschenbrenner.

 

Eingeladen sind alle Kinder, die Interesse haben.

Kinder, die noch nicht in die Schule gehen, kommen bitte mit einer Begleitperson.

 

Termine

19.07.2019 – wir bauen Insektentränken für den Garten

16.08.2019 – ausnahmsweise um 19.45 Uhr - Fledermausexkursion

20.09.2019 – wir sammeln Pflanzen, Blumen und Blätter für ein Herbarium

18.10.2019 – wir legen ein Herbarium an

22.11.2019 – Wir stellen Winterfutter für Vögel her

 

Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

 

 

Wenn Ihr Lust und Zeit habt, nehmen wir euch gerne in unseren Verteiler auf und halten euch auf dem laufenden (TEL.: 0171/2668258)

 

 

Fledermausexkursion am Freitag, dem 16. Aug. 2019

Nachdem der erste Termin am 9. August wetterbedingt abgesagt werden musste, wurde der Ersatztermin nun von der Jugendgruppe der Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V. organisiert. Die fachliche Leitung hatte Adam Strecker vom Arbeitskreis Fledermausschutz

in Hessen.

 

Sie begann um 19.45 Uhr am Vogelnest, dem Vereinsheim der Natur- und Vogelschutz-gruppe Usenborn e. V., wo die Jugendleiterin Judith Eschenbrenner 13 Kinder,

2 Jugendliche und 17 Erwachsene begrüßen konnte.

 

Zunächst wanderten alle zu einer nahe gelegenen Wiese, wo Adam Strecker anhand von Fotos und Exponaten den Teilnehmern diese fliegenden Säugetiere näher brachte. Fledermäuse gelten längst nicht mehr als Vampire sondern als liebenswerte und schutzwürdige Tiere, deren natürlicher Feind die Vögel sind, erläuterte Adam Strecker den 32 Interessierten. Allein in Mitteleuropa gibt es über 30 Arten, wovon das große Mausohr die am häufigsten vorkommende Art ist. Fledermäuse fliegen mit ihren Händen und sehen mit den Ohren, fangen bis zu 4.000 Mücken pro Nacht und fliegen dafür 5-20 km mit einer Geschwindigkeit bis zu 90 km/h. Sie bekommen - meist im Juni - ein Junges, das mit einem Geburtsgewicht von 1 g zur Welt kommt. Ab November / Dezember halten sie an einem frostsicheren Platz Winterschlaf. Spielerisch konnten die Kinder lernen wie Futteraufnahme und das Echolot bei den Fledermäusen funktionieren.

 

Nach Einbruch der Dämmerung ging es dann zu den von uns im letzten Jahr sanierten Amphibienteichen und Grabentaschen des Brunnenbachs in den Grundäckerwiesen.

Hier wurden Detektoren auf verschiedene Frequenzen eingestellt, um die diversen Arten hören zu können. Die Gruppe wurde gleich von einem Abendsegler begrüßt. Die Kinder waren begeistert wie laut die Töne der Fledermäuse zu hören waren und auch beindruckt, dass manch andere Geräusche zu hören waren. Während man auf andere Fledermausarten wartete, konnten weitere Fragen dem Fledermausexperten gestellt werden, welche dann sehr informativ beantwortet wurden. Schließlich wurden dann noch einige Zwergfledermäuse beobachtet und gehört. Später, als schon einige Eltern mit Kindern den Rückweg angetreten hatten, tauchten nochmals Abendsegler in der Luft auf wie bereits vor Millionen von Jahren zuvor, um Mücken und Motten zu fangen. Immerhin nehmen die Fledermäuse 50 % ihres Gewichtes an Nahrung auf, bei den Zwergfledermäusen sind das 3-4 Gramm. 

 

Insgesamt war es eine sehr informative Exkursion für alle und ein sehr beeindruckendes Erlebnis für die Kinder. Der nächste Termin für die Kinder- und Jugendgruppe ist am Freitag, dem 20.09.2019, dann sollen Blätter und Kräuter für ein Herbarium gesammelt werden.

 

Fotos befinden sich hier.

 

 

Zum 1. Termin am 19.7.19 kamen 9 Kinder

Auf dem Plan stand Bauen von Insektentränken für den Garten. 9 Kinder und 3 Mütter kamen in das Vogelnest und verschönerten mit großem Eifer Blumenschalen, füllten diese mit Kieselsteinen und einigen groben Steinen, diese konnten die Kinder mit nach Hause nehmen, um sie dort mit Wasser zu füllen, damit sie auch wirklich den Insekten als Tränke dienen können.

Feldwege wurden nochmal eingesät.

In der Usenborner Feldgemarkung blühen wieder drei Wege.

 

Auf Initiative von Ortslandwirt Friedhelm Neun, der die an den Wegen liegenden Äcker bewirtschaftet, und Bärbel Kraft vom Liegenschaftsamt der Stadt Ortenberg wurden im zurückliegenden Jahr in Usenborn drei Feldwege mit regionalem Saatgut eingesät.

 

Der Jagdpächter Henryk Jagiella und die Natur und Vogelschutzgruppe Usenborn hatten sich an den Kosten für den Samen beteiligt. Das Saatgut wurde außerdem von der Unteren Naturschutzbehörde des Wetteraukreis gefördert. Dr. Tim Mattern und Karl-Friedrich Michl von der Fachstelle Naturschutz begleiteten die Maßnahme, ebenso Klaus Wörner vom Jagdverein Hubertus, der bei der Aussaat mit der vereinseigenen Handsämaschine beteiligt war.

 

Wildschweine und der extrem trockene Sommer im letzten Jahr sorgten allerdings dafür, dass in diesem Frühjahr nachgesät werden musste. Friedhelm Neun war mit seinem Sohn Sebastian sofort bereit, die Arbeiten wie Kruppen und Einsäen, diesmal allerdings mit der Sämaschine, mit dem restlichen Saatgut noch vor Ostern durchzuführen. Der feuchte und kühle Mai 2019 sorgte dafür, dass der Samen sehr gut aufging. Inzwischen gibt es in der Usenborner Gemarkung nun wieder drei blühende Feldwege.

 

Die Pflege, die von Friedhelm Neun durchgeführt wird, entscheidet nach Aussage des Saatgutlieferanten Rieger-Hofmann besonders im ersten Jahr nach der Aussaat maßgeblich über Erfolg und Misserfolg einer Aussaat mit Wildblumen.

 

Die Schnitthäufigkeit richtet sich nach dem Standort und dem gewünschten Pflanzenbestand. Idealerweise wird die Fläche mit einer Mahd mit einem Schnitt im Spätsommer bewirtschaftet. Das Mahdgut muss von der Fläche entfernt werden.

 

Die Beteiligten hatten sich bewusst für die Ansaat mit zertifiziertem regionalem Saatgut entschieden um besonders die bei uns bedrohten Insekten und Wildbienen zu fördern. Das sind diejenigen die mit den Allerwelts-Blumenmischungen, die heute schon in vielen Gärten zu sehen sind, wenig oder nichts anfangen können. Damit werden natürlich auch alle heute bedrohten Arten gefördert die das Wort Feld im Namen führen. Allen voran die Feldhühner Rebhuhn und Wachtel, die Feldlerche der Feldhase und viele andere. Die Beteiligten hoffen auf viele Nachahmer in der Usenborner Gemarkung, sowohl in der Feldmark als auch in den privaten Gärten.

Sommerwanderung am 2. Juni 2019

Die Sommerwanderung der Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V. unter der Leitung von Alfred Franz, die auch im Angebot des Geo- und Naturparks Vogelsberg unter dem Thema „Historische Grenzen, Hohlwege und verlassene Dörfer erzählen Geschichten“ zu finden ist, führte in die acht interessierten Teilnehmer in den westlichen Teil der Gemarkung Usenborn. Natur und Geschichte standen im Mittelpunkt dieser etwa viereinhalbstündigen und 8,5 Kilometer langen Wanderung, die um 9 Uhr an der ehemaligen Milchsammelstelle / am Dorfbrunnen in der Brunnenstraße (Abzweig der Straße „Am Stockberg“) begann und am „Vogelnest“, dem Vereinsheim der NABU-Gruppe Usenborn am Ortsausgang nach Hirzenhain, endete, wo man sich nach der Wanderung mit Getränken und einem Imbiss wieder stärken und noch etwas in der Natur verweilen konnte. Gewandert wurde auf Feld- und Waldwegen.

Der Geo- und Naturparkführer Alfred Franz, auch im Vorstand der Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn tätig, zeigte und erläuterte den Wanderern Landschaftsveränderungen sowie Geländespuren und Kleindenkmäler aus vergangenen Jahrhunderten in den Wäldern um Usenborn. Man konnte also wieder viel über die Geschichte der Region des südlichen Vogelsberges erfahren.

 

 

2. Blüh- und Mähwiesenwanderung am 26. Mai 2019

Ende Mai fand die zweite Blüh- und Mähwiesenwanderung mit Bernd Simon statt. Die Wanderung führte zunächst zur Mähwiese am Brodwiesenborn, die nicht gedüngt werden darf und deshalb gegenüber anderem Grünland eine sichtbar größere Artenvielfalt aufweist. Bernd Simon wies auf den Unterschied im Bewuchs zwischen einer artenarmen Weide und dieser Mähwiese hin, bei der die Gräser und Blumen die Möglichkeit haben, bis Anfang Juni zu blühen und nach der Heumahd ihren Samen weiterzugeben. Er erklärte die verschiedenen Blütenformen im Zusammenspiel mit den verschiedenen Bestäuberinsekten und auch die Einteilung der Gräser in drei Hauptgruppen. Danach ging es weiter zur „Platte“, eine für heutige Verhältnisse noch kleinräumige Acker- und Wiesenlandschaft, in der deshalb noch 4-5 Feldlerchenreviere vorkommen. In den Konradswiesen konnten sich die 10 Teilnehmer der Wanderung an einer artenreichen Feuchtwiese mit Beständen von Teufelskralle, Wiesenknöterich und Kuckuckslichtnelke erfreuen, bevor sie im Vereinsheim „Vogelnest“ die Abschlussrast bei gegrillten Würstchen einlegten.

 

 

 Fotos: Manfred Reitz

Jahreshauptversammlung am Freitag, 17.5.2019

Die erste Vorsitzende der NABU Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V. Petra Graw trug ihren voll gepackten Tätigkeitsbericht vor. Sie berichtete von Wanderungen, Veranstaltungen, aber auch den großen Projekten im abgelaufenen Jahr sowie den Arbeitseinsätzen und den Aktivitäten der Seniorengruppe. Der Rechner Thomas Pfrogner erläuterte die Einnahmen und Ausgaben des Vereins, ihm wurde von den Rechnungsprüfer eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt und dem ganzen Vorstand Entlastung erteilt.

Eine Beitragsanpassung von 12€ auf 16€ wurde ebenso beschlossen, wie der Austritt aus dem NABU und der dazu angepassten Satzung.

Bei den Vorstandsneuwahlen gab es keine großen Veränderungen, der bisherige geschäftsführende Vorstand bleibt im Amt, 1. Vors. Petra Graw, 2. Vors. Nicola Groth und Rechner Thomas Pfrogner. Auch wurden die Schriftführerin Margit Schulz und deren Stellvertreter Thorsten Tyburski wieder gewählt. Die bisher vakante Position des Jugendleiters wurde von Judith Eschenbrenner besetzt. Für den Beisitzerposten hatten Manfred Reitz und Albert Eschenbrenner nicht mehr kandidiert; gewählt wurden: Marcel Emrich, Alfred Franz, Maximilian Graw, Steffen Hänisch, Karl-Friedrich Michl und Wolfgang Raithel. Zum Abschluss wurde der Vogel des Jahres 2019, die Feldlerche, vorgestellt.

 

Am 4. Mai 2019 wurde wieder der Maibaum gestellt

Am 4. Mai wurde wieder der Maibaum an der ehemaligen Milchsammelstelle / Dorfbrunnen gestellt, wozu die NABU Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V.  alle sehr herzlich eingeladen hatte. 

 

Ab 17.00 Uhr konnten sich die Gäste mit diversen Getränken sowie Bratwürstchen und Pommes stärken, als Besonderheit gab es auch wieder Galloway-Würstchen von Marcel Emrich und aufgrund der kühlen Temperaturen auch heißen Apfelwein. 

 

Um 18:00 Uhr wurde der Maibaum aufgestellt, eingerahmt von Liedvorträgen des Landfrauenchores Usenborn und des Männergesangvereins "Liederkranz" Usenborn sowie einer Andacht mit Pfarrer i. E. Herrn Schäfer.

 

Die erste Vorsitzende Petra Graw begrüßte dann die Gäste sowie die Sängerinnen und Sänger beider Chöre und bedankte sich bei diesen und bei Pfarrer i. E. Schäfer für die Mitgestaltung der Feier und wünschte zusammen mit dem gesamten Vorstand  eine schöne Zeit unter dem Maibaum.

 

Fotos befinden sich hier

 

Vogelstimmenwanderung mit Ludwig Repp am 28.4.19

Die NABU Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V. hatte alle zu der traditionellen Vogelstimmenwanderung am Sonntag, dem 28. April 2019, eingeladen und 12 Interessierte waren gekommen. Ludwig Repp, der Vogelstimmenexperte, erklärte bereits am Startpunkt seiner 46. Vogelstimmenwanderung in Usenborn die ersten Vogelstimmen. Die Wanderung führte über Feld- und Waldwege rund um Usenborn. Hier gab es immer wieder Pausen, um dem Vogelkonzert, aber auch den einzelnen Vogelstimmen zu lauschen. So wurden neben den Dauergästen wie Amsel, verschiedene Arten von Drosseln, Meisen und Grasmücken auch einige selten gehörten Vogelstimmen vernommen, hier sind Bluthänfling, Hohltaube, Kolkrabe und Nachtigall zu nennen, Insgesamt konnten 38 Vogelarten bestimmt werden.

 

Anschließend konnte man sich noch im "Vogelnest" an einem Imbiss stärken und in der Natur verweilen

Auswertung und Fotos sind hier.

 

 

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer ....

Wie viel Schwalben und Mauersegler gab es in diesem heißen Sommer in Usenborn ?

 

Für den Bericht und die Übersicht wurde ein Vogelschutzreport Extra ausgegeben.

 

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Laufende Projekte in der Gemarkung...

... fast fertiggestellt.

Blühstreifen auf Feldwegen

 

Wer mit offenen Augen durch die Gemarkungen geht, sieht vielerorts die Verarmung der Pflanzenwelt auf Feldwegen und Wegrändern. Aber auch auf Wiesen und Weiden leidet die Artenvielfalt durch den hohen Stickstoffeintrag. In unseren Gärten finden Wildbienen und heimische Insekten am Sportrasen, Verbundpflaster und überzüchteten Gartenblumen kaum noch Nahrung. 

 

Bunte Wegränder mit heimischen Wildblumen, auf die gerade die inzwischen selten gewordenen Wildbienen und Insekten angewiesen sind, gibt es abschnittweise nur noch am Straßenrand, wenn von der anderen Seite nicht gespritzt und gemulcht wird. Aber wer an der Straße seine Nahrung sucht, lebt gefährlich. Das gilt für Vögel und Insekten.

 

Wir haben in Usenborn jetzt zusammen mit Friedhelm Neun und dem Jagdpächter Henryk Jagiella einen Anfang gemacht, um die Pflanzenvielfalt auf Feldwegen zu verbessern. Friedhelm Neun hatte sich bereit erklärt, drei Feldwege an der Ochsenweide vorzubereiten, um eine Einsaat mit regionalem Saatgut möglich zu machen. Unter der Regie von Bärbel Kraft vom Liegenschaftsamt der Stadt Ortenberg und Dr. Tim Mattern von der Fachstelle Naturschutz beim Wetteraukreis wurde durch Karl-Friedrich Michl das entsprechende Saatgut bei der Firma Rieger-Hofmann bestellt. Der Naturschutzbeauftragte des Büdinger Jagdvereins Hubertus, Klaus Wörner, erklärte sich bereit, mit der vereinseigenen Handsämaschine am Dienstag, dem 2. Oktober 2018, mit Manfred Reitz zusammen auszusäen. Dabei kam noch die Handsämaschine von Friedhelm Neun zum Einsatz. Reinhold Jüngling dokumentierte alles mit Fotos. Später wurde die eingesäte Fläche noch von Friedhelm Neun gewalzt. 

 

Der Pflegeplan soll von Friedhelm Neun durchgeführt werden, dazu muss das Mähgut zur Erhaltung der artenreichen Feldwege abtransportiert werden.

 

Wir beabsichtigen, im kommenden Frühjahr noch weitere Feldwege mit Regio-Saatgut aufzuwerten.

 

 

Sanierung der Amphibienteichanlage in den Grundäckerwiesen

 

Im zurückliegenden Jahr 2018 wurden auf Grundstücken der NABU Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V. einige wichtige Vorhaben verwirklicht. In den Grundackerwiesen waren Mitte der 1990er Jahre Grabentaschen und Amphibienteiche am Oberlauf des Brunnenbachs angelegt worden. Noch etwas weiter oberhalb im Krebsgrund war vor mehr als 10 Jahren zusammen mit der Stadt Ortenberg eine größere Grabentasche gebaut worden. Hier wurde von uns 2017 ein Laubfroschvorkommen festgestellt.

 

Die Stillgewässer in den Grundackerwiesen sollten nach über 20 Jahren entschlammt und mit der Anlage im Krebsgrund als Biodiversitätsmaßnahme für den Laubfrosch saniert und aufgewertet werden. Dr. Tim Mattern von der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) in Friedberg wurde gebeten, einen entsprechenden Antrag an das Regierungspräsidium in Darmstadt zu stellen.

 

Im Oktober kam die Genehmigung, bis Ende November musste die gesamte Maßnahme erledigt und abgerechnet sein.  Entbuschungsarbeiten und Baumfällungen mit Abtransport waren von den Aktiven unserer Gruppe schon wegen einer anderen Aufgabe erledigt worden. Die Fa. Heck & Heck aus Gedern-Steinberg hatte den Zuschlag für diese Laubfroschmaßnahme erhalten. Es wurde ein große Wasserfläche mit Insel und ein kleiner Flachwasserbereich am Überlauf in den Brunnenbach geschaffen. Ein bestehender Graben wurde vertieft und angestaut. Wie im Krebsgrund wurde die Wasserführung geändert und darauf geachtet, dass genügend Wasserflächen zum Laichen vorhanden sind.

 

Der Oberlauf des Brunnenbachs fällt zwar im Sommer regelmäßig trocken, doch in den tiefen Bereichen der Grabentaschen und Tümpel hält sich das Wasser noch länger und die Amphibien können überleben. Folgende Pflegemaßnahmen sind vorgesehen: Unser Grundstück in den Grundackerwiesen ist verpachtet an den Landwirt Marcel Emrich, der das Grünland, eine magere Feuchtwiese mit zum Teil seltenen Seggen, jährlich mindestens ein mal mäht. Der unmittelbare Bereich am Wasser soll möglichst ohne Beweidung gepflegt werden. Altgrasstreifen aus dem Vorjahr sollen im Wechsel mit gemähten Streifen den Lebensraum für Braunkehlchen, die zur Zeit noch auf dem Zug vorkommen, verbessern. Die Verbuschung soll verhindert werden. Besondere Rücksicht muss dabei auf die wandernden Frösche genommen werden.

 

Der  Vorstand der NABU Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V  bedankt sich bei einer durchgeführten Besichtigung der Maßnahmen nochmals bei Dr. Tim Mattern von der UNB, bei der Fa. Heck & Heck für die pünktliche Ausführung der Baggerarbeiten und bei Reinhold Jüngling und Manfred Reitz, die die Bauleitung in Vertretung des Vorstandes übernommen hatten, und vor allem bei den aktiven Mitgliedern, die bei den Entbuschungsarbeiten, beim Holzfällen und Abtransport des Holzes geholfen haben. Bei der Besichtigung konnten bereits Erdkröten-Kaulquappen und Molche in den Teichen gesehen werden.

 

Steinbruch "Hohe Linde"

 

Auch hier wurde bereits in einigen Arbeitseinsätzen eine große Fläche entbuscht, wo nachfolgend ein Magerrasen angelegt werden soll. Als Rückzugsorte für verschiedene Tieren (z. B. Eidechsen und Käfer) sollen zunächst die Wurzeln aus den Baggerarbeiten in den "Grundäckerwiesen" zum Steinbruch "Hohe Linde" gebracht werden.Auf die flachen Stellen soll Steinerde aufgebracht werden, um einen mageren Standort herzurichten. Die Steinerde wurde auf dem Grundstück verteilt. Das Erstellen von Blühstreifen und Blumenwiesen im oberen Bereich des Steinbruchs können über Maßnahmen zum Biotop und Lebensraumschutz gefördert werden. Die Aussaat kann dann im nächsten Frühjahr beginnen.

 

Anbau an der ehemaligen Milchsammelstelle

 

Endlich konnte mit dem Bau des Vorbau in Form eines Carports mit begehbarem Trapezdach an der ehemaligen Milchsammelstelle begonnen werden. Am 3.11.2018 packten vier freiwillige Helfer kräftig mit an und um 16.00 Uhr waren sie fertig. Ein paar kleinere Arbeiten wurden am kommenden Samstag erledigt. Fotos befinden sich hier. Außerdem wurde das Gebäude verputzt und das Dach ausgebessert.

  

 

Schwalbenschwanz - Fotos: Alfred Franz

Gartenvögel im Usenborner Garten

Gerne zeigen wir heute einmal Fotos von Yvonne Lorisch, geb. Weinthäter in ihrem Usenborner Garten.

Hinweise auf unsere Bildergalerie

Hier sind die Fotos und Berichte  zu den Arbeitseinsätzen und den Wanderungen.

Arbeitseinsätze

 

Seniorendienstag

 

Hallo, liebe Aktive des Seniorendienstags der Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn!

 

Wir laden ein zum Arbeitseinsatz

am Dienstag, dem 1.10.2019.

 

Treffpunkt ist an der ehemaligen Milchsammelstelle. Beginn ist um 8.30 Uhr.

 

Es wird vor Ort entschieden, was gemacht werden soll.

  

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

 

 

Kinder- und Jugendgruppe

 

Hallo liebe Kinder und Jugendliche,

 

die Kinder- und Jugendgruppe trifft sich an jedem 3. Freitag im Monat jeweils um 16.00 Uhr.

 

Der nächste Termin ist am 20.09.2019.

Thema: Sammeln von Pflanzen, Blumen und Blättern für ein Herbarium.

Versicherungsschutz ist bei allen Arbeitseinsätzen / Veranstaltungen von jedem selbst zu tragen!